Als insgesamt tragbaren Kompromiss für alle Beteiligten hat der jagdpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Staatssekretär a.D., Dr. Walter Arnold die, im April erstmals zur Anwendung kommende  Neuauflage der Hessischen Jagdverordnung bezeichnet. Beim Jägerabend der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) im vollbesetzten Bürgerhaus in Ludwigsau-Friedlos erläuterte Dr. Arnold ausführlich die einzelnen Änderungen der Verordnung und warb für Verständnis bei der heimischen Jägerschaft.

Arnold machte deutlich, dass das Hessische Jagdgesetz in seiner derzeitigen Fassung Bestand habe, man aber im Zuge der durch das Ministerium erlassenen Verordnung die Liste der jagbaren Tierarten auf ihre Sinnhaftigkeit hin überprüft habe. Dazu gehöre auch, dass der Jagdschutz auf bestandsbedrohte Tierarten habe ausgeweitet habe werden müssen. Die CDU habe allerdings in Bezug auf das vom Grün-geführten Umweltministerium ursprünglich vorgelegte Konzept, einige Änderungen durchsetzen können. So konnte man die Schonzeit von Frischlingen, Überläufern und Wildkaninchen verhindern. Außerdem habe man erreicht, dass eine nichtbestandene Jägerprüfung mehrmals wiederholt werden könne und die hohen Anforderungen bei der Schießprüfung auf leistbare Bedingungen abgemildert werden konnten, so der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion.

MIT-Kreisvorsitzender Andreas Rey, hob hervor, dass man sich bei der MIT über die wichtige Rolle der Jäger bewusst sei, was sich in der guten Tradition des Jägerabends widerspiegele. „Die Jägerinnen und Jäger in Hessen sind gut ausgebildete Naturschützer, die im Rahmen des Hessischen Jagdrechts ihrer Passion mit hoher Eigenverantwortung nachgehen. Die Jagd ist in unserer dichtbesiedelten Landschaft sowohl unverzichtbarer Bestandteil unserer Kultur und gelebte Tradition, als auch nachhaltiger Garant für einen gesunden und artenreichen Wildbestand“, so Andreas Rey abschließend.

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