Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meißner. Die CDU-Kreisverbände Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner gehen bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr erneut mit dem bisherigen Abgeordneten Helmut Heiderich ins Rennen. Der CDU-Politiker setzte sich bei der Wahlkreisdelegiertenversammlung am 19. November 2012 in Bebra mit 57,3 Prozent (102 Stimmen) im 1. Wahlgang klar gegen seine beiden Mitbewerber Heike Meyer (27,5 Prozent, 49 Stimmen) und Michael Stein (15,2 Prozent, 27 Stimmen) durch.

In seiner Bewerbungsrede zog Heiderich eine erfolgreiche Bilanz seiner bisherigen Arbeit, die er gerne fortsetzen möchte. „Der ländliche Raum muss die gleiche Förderung erhalten wie die großen Ballungsgebiete. Dafür will ich mich auch in Zukunft weiter in der Fraktion stark machen.“ Hart attackierte er dabei die SPD, der er Heuchelei auf ganzer Linie vorwarf. „Von Montag bis Donnerstag die Kanzlerin kritisieren und dann am Freitag im Bundestag zustimmen. Wenn man schon selbst keine eigenen Konzepte vorweisen kann, sollte man wenigstens den Mund halten“, so Heiderich in Richtung der Sozialdemokraten.

Gegenüber der Hersfelder Zeitung äußerten sich Vertreter der beiden CDU-Kreisverbände nach der Nominierung: Frank Hix, Kreisvorsitzender im Werra Meißner Kreis: „Wir stehen zusammen hinter Helmut Heiderich“. Der Wettstreit der drei Kandidaten habe alle beflügelt. Die Stimmung in der Partei sei gut und kämpferisch. Zufrieden zeigten sich die Parteispitzen von Hersfeld-Rotenburg. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt und Kreistags-Fraktionschef Herbert Höttl sagten, sie hätten das klare Ergebnis erwartet, da die Partei geschlossener sei, als das „manche Kommentatoren von außen“ vermuteten. Kreisvorsitzender Thorsten Bloß sagte: „Meine Voraussage, dass wir einen guten Kandidaten finden, ist eingetreten.“

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