„Die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen und Migranten erfordert von unserem Land und unseren Bürgern eine gewaltige Anstrengung. Genauso sind jedoch auch die Zuwanderer selbst gefordert sich zu integrieren“, erklärt der heimische Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich. Deshalb müsse das Asylpaket 3 jetzt endlich vom Parlament beschlossen werden. Nur mit klaren Regeln und der Durchsetzung von Sanktionen werde die Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt gelingen.

„Wenn die Eigenbemühungen der Migranten fehlen oder sie die Regelungen missachten, müssen die Sozialleistungen gekürzt werden“, fordert Heiderich. Dies müsse auch für alle gelten, die bereits länger im Land seien, aber kein Daueraufenthaltsrecht hätten. Wer die Integrationsleistung nachweislich gar nicht erbringe, verwirke seinen Anspruch und müsse Deutschland wieder verlassen. Die für die Bewertung erforderlichen Mindestbedingungen seien die Sprache, das Bekenntnis zur Demokratie sowie die Ausbildungs- bzw. Arbeitsbereitschaft.

Zudem mache es, wie die negativen Beispiele einige Nachbarländer zeigten, einen großen Sinn, den Wohnsitz zuzuweisen. „Dies soll in erster Linie Problembereiche entlasten und verhindern, dass eine Ghettoisierung stattfindet“, erläutert Heiderich. Gleichzeitig müsse Flüchtlingen durch die erleichterten Möglichkeiten von Praktika, gemeinnütziger Beschäftigung, ABM-Einsätzen und speziellen „Orientierungs-Ausbildungen“ die Chance geben werden, sich in Deutschland einzuarbeiten.

„Dass Flüchtlinge unregistriert im Land „verschwinden“ oder sich unter fremden Namen mehrfach melden, darf es in Zukunft nicht mehr geben“, so Heiderich. Fördern und fordern gehöre zusammen und müsse von Zuwanderern intensiv eingefordert werden.

 

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