Der stellv. CDU-Kreisvorsitzende Jonas Rudolph kritisiert die Äußerungen der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz beim Leserforum von HZ und HNA und fordert sie zur Richtigstellung auf. Künholz hatte zum Thema Breitbandausbau in Bezug auf die von fünf Landkreisen gegründete Breitband-Nordhessen GmbH wörtlich gesagt: "Einige Landräte haben jetzt die Reißleine gezogen."

 
In einer gemeinsamen Erklärung teilten die fünf Landräte am Donnerstag allerdings mit, dass nunmehr ein Netzbetreiber beauftragt worden sei und sprachen von einem weiteren Meilenstein für den Bau der Datenautobahn. "Wir wollen von Frau Künholz wissen, welche Landräte hier konkret die Reißleine gezogen haben oder sie muss die Aussage öffentlich zurücknehmen", fordert Rudolph.
 
Es sei nunmehr innerhalb von zwei Wochen das dritte Mal, dass die hochbezahlte Erste Kreisbeigeordnete entweder auf einem der entscheidenden Zukunftsfelder keine Ahnung habe oder aus wahltaktischen Gründen bewusst die Unwahrheit sage. "Beides ist ein Ding der Unmöglichkeit", kritisiert Rudolph. Erst vor wenigen Tagen hatte das Hessische Kultusministerium zum Thema Grundschulen falsche Zahlen von Künholz zur Mindestgrößen von Klassen richtiggestellt. Außerdem hatte Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt die 1. Kreisbeigeordnete bezüglich ihrer Aussagen zu vermeintlichen Defiziten bei Ausstattung und Einsatzfähigkeit der zentralen Leitstelle und des Katastrophenschutzzentrums mehrfach korrigieren müssen.

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