Als „guten Tag für die Gesundheitsversorgung im Landkreis“ haben die CDU-Spitzenkandidaten zur Kreistagswahl und zur Rotenburger Stadtverordnetenversammlung Timo Lübeck und Jonas Rudolph die Entscheidung der Gesellschafterversammlung zur Annahme des Kaufangebotes durch das Klinikum Bad Hersfeld bezeichnet.

„Das ist ein riesiger Schritt hin zu einem nachhaltigen Angebot mit hoher Versorgungssicherheit aus einer Hand. Unser Ziel ist es künftig auch das Rotenburger Kreiskrankenhaus in diese Zusammenarbeit zu integrieren“, erklärt Timo Lübeck. Ohne diese politische Entscheidung wäre aus seiner Sicht mittelfristig mindestens eines der drei Krankenhäuser auf der Stecke geblieben.

„Wir sind sehr dankbar, dass die Verantwortlichen mit Landrat Dr. Michael Koch an der Spitze die Rotenburger Forderung zu Schaffung eines gemeinsamen Gesundheitsstandortes Hersfeld-Rotenburg aus dem Jahr 2014 mutig angepackt haben“, so Jonas Rudolph. Eine Übernahme durch einen privaten Investor hätte auch für das kreiseigene Klinikum in Bad Hersfeld negative Auswirkungen gehabt. Die CDU habe deshalb insbesondere die Arbeitsplätze in Rotenburg und Bad Hersfeld im Blick gehabt und daher eine drohende Insolvenz des HKZ abgewendet.

„Das neue Unternehmen ist künftig auf Augenhöhe mit den Klinikkonzernen in Kassel, Erfurt und Fulda. Es ist uns nun möglich die Synergien zwischen den beiden Häusern zum Wohle der Patienten zu nutzen“, erläutert Lübeck die Strategie.

Das medizinische Konzept sei nach Auffassung der CDU überzeugend und müsse jetzt der Öffentlichkeit und den Beschäftigten transparent vorgestellt werden. „Nach dem Abbau von Doppelstrukturen wird man so das HKZ auch wirtschaftlich wieder auf Kurs bringen. Der Kreis kann dies sozialverträglicher machen, wie ein Aktienkonzern. Außerdem bleibt die Rendite und Wertschöpfung anschließend in der Region“, so die beiden CDU-Politiker.

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