Lispenhausen. „Der Bund steht zu seiner Zusage den Bau der Ortsumgehung in Lispenhausen zu finanzieren“, erneuerte Verkehrsstaatsekretär Rainer Bomba seine Zusage bei einem Arbeitsgespräch im Bundesverkehrsministerium in Berlin. An der Besprechung nahmen neben dem heimischen Bundestagsabgeordneten Helmut Heiderich auch Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Bürgermeister Christian Grunwald und Lispenhausens Ortsvorsteher Manfred Knoch teil.

 

Nach Abschluss der Planungen durch das Land Hessen werde der Bund seine Prüfungen umgehend beginnen, damit das erforderliche Planfeststellungsverfahren in Gang gebracht werden könne. „Die Ortsumgehung ist erforderlich und sie kommt“, so Bomba. Als nächsten Schritt werde man die Ortsumgehung bei der Fortschreibung des Investitionsrahmenplanes aufnehmen, erläuterte der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich. „Damit stellen wir im parlamentarischen Verfahren sicher, dass die Maßnahme auch finanziert werden kann.“

 

Während der Besprechung stellte der Staatssekretär den zeitlichen Ablauf der Planungen für das 2,8 km lange und rund 17,5 Millionen Euro teure Projekt da. Neben den vorgesehenen Schallschutzmaßnahmen erkundigte sich Ortsvorsteher Manfred Knoch auch nach verschiedenen Trassenvarianten und einen möglichen Anschluss an die B27. Alle Gesprächsteilnehmer waren sich jedoch nach einer fachlichen Erläuterung durch den zuständigen Referatsleiter des Ministeriums, Gerhard Ruhmkorf, einig, dass eine Abweichung vom bisher geplanten Verlauf das Projekt sowohl aus zeitlicher, als auch aus finanzieller Sicht, unmöglich machen würde.

Landrat Dr. Schmidt regte an, die konkreten Planungsschritte auch weiterhin eng mit dem Land und der betroffenen Kommune abzustimmen, um so das Planungsverfahren nach Möglichkeit zu beschleunigen. Bürgermeister Christian Grunwald bat darum, den Anschluss der 3. Fuldabrücke - die vom Land Hessen finanziert werden soll – parallel in die Planungen einfließen zu lassen. „Beide Projekte gehören zusammen und sind zentraler Bestandteil unserer Konversionsbemühungen für die künftigen Vermarktung der Alheimer Kaserne.“

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