Wer kennt sie nicht, die modernen roten LKWs mit dem prägnanten gelben Schriftzug „Beisheim“. Die insgesamt 26 LKWs, die die Firma Beisheim aus Bebra ihr Eigen nennen darf, sind im Straßenbild der Region präsent. Marcus Weber, Geschäftsführer der Firma Beisheim, ist stolz auf seine Flotte und auf seine Belegschaft. Der gelernte Bankkaufmann Weber hat die Firma im Jahr 2005 als Geschäftsführer und Gesellschafter übernommen. Seine Mutter war jahrzehntelang im Unternehmen beschäftigt, die gute Seele des Hauses und seinerzeit zuletzt als Prokuristin tätig. Diese Konstellation brachte Weber auf die Idee, die Branche zu wechseln. Angefangen hat alles mit 30 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 2 Millionen €. Mittlerweile hat das Unternehmen 100 Mitarbeiter und auch der Jahresumsatz hat sich deutlich gesteigert. Zum Geschäftsfeld der Firma Beisheim gehören die Rohstoffgewinnung, der Erd- und Wegebau, Renaturierungsmaßnahmen, Erstellung von Baugruben und Abrisse. Neben diesen Dienstleistungen bietet Beisheim einen Containerdienst sowie eine Waschstraße direkt auf dem Betriebshof an, der sich im Gewerbegebiet Bebra stetig vergrößert hat. Zudem sind kürzlich auf dem 30.000 qm großen Betriebsgelände neue Verwaltungs- und Betriebsgebäude entstanden. Der hemdsärmelige und zupackende Unternehmer bewirtschaftet darüber hinaus mehrere Hundert Hektar Ackerland und ist somit auch noch Landwirt mit Leidenschaft.

CDU-Bundestagskandidat Wilhelm Gebhard, der der Firma Beisheim jetzt gemeinsam mit Bebras Bürgermeister Stefan Knoche, Altbürgermeister Horst Groß und Heinz-Otto Brandau von der Brandau Agrarbau GmbH einen Besuch abstattete, zeigte sich begeistert von der Leidenschaft und der Zielstrebigkeit des Unternehmers und von der Art, wie Weber und sein Team die Firma Zug um Zug zukunftsfähig gemacht haben. „Es sind genau diese erfolgreichen Unternehmer und Pragmatiker sowie Betriebe, die wir im ländlichen Raum so dringend brauchen. Sie erwarten von der Politik zurecht Unterstützung“, fordert Gebhard. Und damit meint Gebhard nicht zwangsläufig finanzielle Förderungen, sondern einfach nur, dass Restriktionen und eine überbordende Bürokratie aufhören, die in den letzten Jahren mehr und mehr Einzug gehalten haben. Genau da will Gebhard in Berlin ansetzen und sich für den Mittelstand im ländlichen Raum einsetzen. "Als Bürgermeister einer kleinen Landstadt und als ehemaliger Mitarbeiter in zwei mittelständischen Unternehmen sind mir nicht nur die Sorgen der Menschen sehr bewusst, sondern auch die der Wirtschaft, des Handwerks, des Einzelhandels und des Gastgewerbes", so Gebhard abschließend.

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