„Der Klimawandel ist das große Zukunftsthema für alle Generationen. Eine nachhaltige Klimapolitik ist von großer Bedeutung. Das Bundesverfassungsgericht hat in dem kürzlich ergangenen Urteil den Gesetzesgeber aufgefordert, beim Klimaschutz deutlich nachzubessern und Teile des bisherigen Klimapakets als verfassungswidrig gewertet. Der Staat muss künftige Generationen vor dem Klimawandel schützen und darf Lasten nicht unnötig auf zukünftige Generationen verschieben, so das Gericht. Dieser Aussage stimmt auch der heimische Bundestagskandidat Wilhelm Gebhard grundsätzlich zu. "Auf dem Weg dorthin darf der ländliche Raum aber nicht ins Hintertreffen geraten“, betont er. Seit dem Urteil überbieten sich Politiker*innen in Berlin mit Vorschlägen. “Wir sollten das Erreichen der Klimaziele nicht mit immer neuen Verboten verbinden, sondern Innovationen zulassen und Technologien der Zukunft dazu mit einbeziehen“, fordert Gebhard weiter.
"Nun stehen wichtige Entscheidungen für die nächsten Jahrzehnte an. Diese Entscheidungen müssen jedoch ausgewogen mit Maß und Mitte getroffen werden und die Menschen in allen Regionen mit einbeziehen", so Gebhard.

„Wir alle haben ein Interesse daran unseren CO2-Ausstoß langfristig zu reduzieren, allerdings gibt es viele Wege in eine kohlenstoffneutrale Zukunft. Eine höhere CO2-Bepreisung allein würde zu deutlich höheren Benzinpreisen führen und damit zu Lasten der Pendlerinnen und Pendler im ländlichen Raum gehen. Es kann ja nicht das Ziel von Politik sein, dass wir mehr Menschen in die Städte zwingen, wo sowieso schon Wohnungs- und Platznot herrscht“, so Gebhard. "Der aktuell erkennbare Trend von der Stadt auf das Land dürfe jetzt nicht verspielt werden. Vielmehr müsse die Stärkung des ländlichen Raums das Ziel von Politik sein", so der 44-jährige Bundestagskandidat und Bürgermeister der Stadt Wanfried.

„Während in Deutschland die Grünen eine reine Verbotspolitik zum Umweltschutz vorantreiben, gehen viele Länder einen anderen und klügeren Weg. Die Forschung zur Umwandlung von Kohlendioxid könnte einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten. Natürlich kann man sich auf technische Lösungen alleine nicht verlassen, aber wir dürfen Forschung und Innovation nicht aus dem Blick verlieren. Die Politik muss Wissenschaft und Forschung besser fördern, damit wir unsere ehrgeizigen Klimaziele auch erreichen können. Darin liegen auch Chancen für den Innovationsstandort Deutschland“, führt Gebhard aus.

„Uns ist allen klar, dass wir heute nicht auf Kosten kommender Generationen leben dürfen. Allerdings müssen Ökologie und Ökonomie immer auch in Einklang gebracht werden. Am Ende des Tages müssen wir uns nachhaltigen Umweltschutz auch leisten können“, so Gebhard abschließend.

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