Mit einer fehlenden technischen Anlage zum Umwelt- und Hochwasserschutz der Asbachtalbrücke beschäftigt sich derzeit die CDU-Fraktion in der Bad Hersfelder Stadtverordnetenversammlung. Über das massive Brückenbauwerk führt die Bundesautobahn 4 jeweils dreispurig plus Standstreifen in östlicher und westlicher Richtung. Im Rahmen des Ausbaus und der Sanierung im Jahre 2012 hat man auf das Errichten dieser technischen Anlage verzichtet. Da der Grund dafür unklar ist, hat die CDU eine entsprechende Anfrage an den Magistrat der Kreisstadt Bad Hersfeld gestellt.

„In regelmäßigen Abständen kommt es in diesem Bereich leider vermehrt zu Verkehrsunfällen, auch mit LKW, wodurch die austretenden Betriebsmittel direkt in die unter der Brücke verlaufende Asbach fließen, wodurch Wasser und Wiesenlandschaft mit diesen Stoffen kontaminiert werden“, erläutert der CDU-Stadtverordnete Jonas Seitz. Dazu ergänzt der stellv. Fraktionsvorsitzende Jan Saal: „Tagtäglich rollen zudem LKW beladen mit Gefahrgut über die Autobahn. Nicht auszudenken welcher Umweltschaden entstehen würde, wenn diese Stoffe in das Landschaftsschutzgebiet gelangen. Mit einer technischen Anlage könnte dies verhindert werden“.

„Im Rahmen des Hochwasserschutzes muss sich auch die Frage gestellt werden, warum in diesem Bereich kein Regenrückhaltebecken verbaut wurde, um das Asbachtal vor Starkregenereignissen zu schützen. Wir haben daher den Magistrat gebeten, mit der zuständigen Autobahn GmbH Kontakt aufzunehmen und die bestehenden Fragen zu beantworten“, ergänzt Seitz abschließend.

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