Mit der Forderung nach einer Mobilitätsanalyse für alle beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg Beschäftigten stellt die CDU-Fraktion im Kreistag Hersfeld-Rotenburg einen weiteren Antrag in der kommenden Kreistagssitzung. Dabei sollen die höchstmögliche Flexibilität, Umweltschutz, Kosten und Gesundheit als zentrale Punkte berücksichtigt werden. Die Umsetzung soll zeitnah unter Einbeziehung von Fördermöglichkeiten und in Abstimmung mit der Klimaschutzbeauftragten sowie der Stadt Bad Hersfeld erfolgen, heißt es im Antrag der Christdemokraten.

Das Landratsamt Hersfeld-Rotenburg ist einer der größten Arbeitgeber im Landkreis. Täglich pendeln viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zwischen ihrem Wohnort und dem Arbeitsort. Dabei wird die Ökobilanz durch jeden zurückgelegten Kilometer maßgeblich beeinflusst.
Die CDU-Fraktion setzt dabei auf eine 3-V Strategie: „Verkehrsvermeidung, Verkehrsverlagerung und Verkehrsverbesserung“. Diese Ziele sollen vor allem auch durch die Einführung von Bonusprogrammen und anderen Anreizen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreicht werden.

„Wir sehen die öffentliche Hand in einer Vorbildfunktion für die Erstellung und Umsetzung von Mobilitätskonzepten. Wir wissen, dass Sammelparkplätze für Fahrgemeinschaften, Parkangebote an den Schnittstellen zum öffentlichen Verkehr aber auch eine gute Kommunikation wichtige Punkte sind, Fachkräfte in der Region zu halten, Arbeitsbedingungen zu verbessern und die gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen“, so der Fraktionsvorsitzende Herbert Höttl. „Der Neubau unseres Landratsamtes, gibt hierfür Chance und Anlass zugleich, stressfrei und klimafreundlich den Arbeitsplatz zu erreichen. Unser Antrag stellt dabei einen Startpunkt. Denn die Analyse soll auch einbezogen werden in die Überarbeitung des Nahverkehrskonzept des Landkreises Hersfeld-Rotenburg sowie in das sich im Aufbau befindliche Mobilitätskonzept der Kreisstadt Bad Hersfeld.“

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