Die CDU-Fraktion im Kreistag Hersfeld-Rotenburg hat in ihrer konstituierenden Sitzung die Arbeit aufgenommen. Dabei wurde Herbert Höttl aus Bebra erneut zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Dem Personalvorschlag schloss sich die neue Fraktion in geheimer Abstimmung einstimmig an. Geschäftsführerin bleibt Dana Kerst, die ebenfalls einstimmig bestätigt wurde.

Der alte und neue Fraktionsvorsitzende sieht die Schwerpunkte der Arbeit vor allem in den wichtige Themen wie der Gesundheitsversorgung, dem Breitbandausbau und der weiteren Verbesserung der Schulinfrastruktur sowie der kreiseigenen Straßen.

Zur neuen politischen Situation im Kreistag meint Höttl, der die Fraktion jetzt seit 2006 führt, dass nach dem vorliegenden Wahlergebnis die Mehrheitsfindung im Kreistag nicht einfacher geworden sei. „Insbesondere muss sich jetzt zeigen, wie sich die SPD die künftige parlamentarische Arbeit vorstellt und wie sie sich insbesondere beim Thema Klinikum positioniert. Mit den bisher nur sehr unkonkreten und allgemein gefassten Äußerungen des neuen Landrats ist es nun vorbei. Er muss jetzt endlich auch Farbe bekennen", so Höttl.

Der Fraktionsvorsitzende betont, dass man mit dem Wahlergebnis und den verlorenen zwei Mandaten natürlich nicht zufrieden sein könne. Das Hauptaugenmerk werde er daher gemeinsam mit der Fraktion insbesondere darauf lenken, dass die Kreis-CDU künftig wieder an Boden gewinnt. Die Arbeit im Kreistag soll nach dem Willen der CDU von hoher Sachlichkeit abseits von Polemik und langwierigen Grundsatzdebatten geprägt sein. Er werde alles dafür tun, dass keine neuen Gräben aufgerissen werden und die Kreispolitik stets das Wohl der Menschen in unserer Heimat im Auge habe, sagt Höttl.

Die weiteren Personalentscheidungen, insbesondere die Besetzung des Kreisausschusses und der Kreistagsausschüsse, sollen nach Gesprächen mit anderen im Kreistag vertretenen Parteien getroffen werden.

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