Der CDU-Kreisverband Hersfeld-Rotenburg begrüßt die Entscheidung der hessischen Landesregierung, dass in Zeiten des Lockdown keine Kita-Beiträge erhoben werden sollen. „Mit der Entscheidung unterstützt das Land Hessen erneut die Familien in der Corona-Krise, die durch Arbeit, Homeschooling und Kinderbetreuung zu Hause mehrfach belastet sind“, zeigt sich CDU-Kreisvorsitzende Andreas Börner erfreut über die heutige Mitteilung aus Wiesbaden. Zugleich fügt er aber hinzu: „Die Beanspruchung für die Familien zu Hause wird dadurch nicht einfacher, aber zumindest eine finanzielle Belastung entfällt nun. Damit hilft das Land an der Stelle, wo es helfen kann.“

Ein weiterer begrüßenswerter Aspekt für die CDU ist besonders die Bereitstellung von 12 Millionen Euro vom Land, um die Ausfallkosten auf Seiten der Kommunen zu tragen. „Mit der Kostenübernahme durch das Land wird der Druck von den Kommunen genommen, die bereits etwa durch Steuerausfälle besonders von der Corona-Krise betroffen sind“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende Herbert Höttl. „Damit bleibt mehr finanzieller Spielraum für die Kommunen in anderen Handlungsfeldern, wovon letztendlich alle Bürgerinnen und Bürger profitieren.“

Gleichzeitig werben Börner und Höttl abschließend für die Kinderbetreuung zu Hause: „Wo es geht, sollte die Betreuung Zuhause geleistet werden. Damit übernehmen die Familien einen sehr wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Kontakten und somit zur Eindämmung der Pandemie. Wir danken an dieser Stelle allen Eltern für ihr Engagement.“

Die Finanzmittel der hessischen Landesregierung stammen aus dem Sondervermögen „Hessens gute Zukunft sichern“. Mit den 12 Millionen Euro sollen zunächst die Kita-Beiträge für den Monat Januar durch das Land übernommen werden. Sollte der Lockdown verlängert werden, will das Land die Zahlungen fortführen.

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