Auf der Wahlkreisdelegiertenversammlung für den Wahlkreis 10 haben die Delegierten der CDU am vergangenen Donnerstag in Bebra die Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt als Bewerberin für die Landtagswahl 2023 nominiert. 96 Prozent der Delegierten aus den Stadt- und Gemeindeverbänden des Wahlkreises stimmten für die 40-jährige Abgeordnete, welche die Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises seit 2014 in Wiesbaden vertritt.

In Ihrer Bewerbungsrede hob Arnoldt die Förderungen hervor, welche die Städte und Gemeinden sowie Vereine im ländlichen Raum in den vergangenen Jahren erhalten haben und die Initiativen der Landesregierung zur Stärkung des ländlichen Raums. In einem Rückblick auf die vergangenen Jahre thematisierte Arnoldt zudem die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die politische Arbeit und die Folgen der Bundestagswahl: „Die Christdemokratie ist dann am stärksten, wenn sie mit einer Stimme spricht. Wenn sie sich auf realpolitische Probleme konzentriert, statt auf innere Streitigkeiten. Wir haben uns entschieden, den innerparteilichen Richtungsstreit beizulegen. Mit Friedrich Merz auf Bundesebene und Boris Rhein in Hessen haben wir starke Vorsitzende gewählt, die unsere Partei einen und als ein politisches Gegengewicht zur Ampelpolitik aufstellen.“

Zum Ersatzbewerber wählten die Delegierten einstimmig den CDU-Kreisgeschäftsführer Dr. Martin Schörner. Der Landtagswahlkreis 10 wird ab der Landtagswahlwahl 2023 vergrößert und umfasst dann 17 Städte und Gemeinde aus den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner. Aufgrund des Neuzuschnitts der Landtagswahlkreise konnten in Bebra daher auch die Delegierten aus Berkatal und Neuenstein an der Wahlkreisdelegiertenversammlung teilnehmen.

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