Die CDU-Kreistagsfraktion hat mit Bedauern festgestellt, dass die finanzielle Schieflage des Klinikums zunehmend Thema im laufenden Kommunalwahlkampf wird. Der Fraktionsvorsitzende Herbert Höttl teilt dazu mit: „Durch die immer lauter werdenden Zwischenrufe wird die
Situation nicht verbessert. Insbesondere die SPD-Landtagsabgeordnete Karina Fissmann hat den Ernst der Lage nicht begriffen. Ohne sich vor Ort bei den Verantwortlichen auch nur einmal eingehend zu informieren, wirft sie mit Unwahrheiten und Behauptungen um sich.“

Höttl betont erneut, dass alle Beschlüsse, die die Sanierung betreffen, in großem Einvernehmen fast aller politisch Beteiligten getroffen wurden. „Insbesondere die SPD-Kreistagsfraktion hat hier gemeinsam mit der CDU großes Verantwortungsbewusstsein gezeigt und am selben Strang gezogen.“ Parteiübergreifend und als gemeinschaftlicher Kraftakt seien die Weichen für die Neuausrichtung des Konzerns gestellt worden - und zwar vor Ort im Landkreis.

Fissmann solle endlich zur Kenntnis nehmen, dass die Sanierungsbemühungen für den Klinikkonzern auch mit Hilfe des Landes Hessen insgesamt auf einem guten Weg sind. Die andauernden Querschüsse könnten auch nicht im Interesse der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Das müssten auch die Landtagsabgeordneten Fissmann und Warnecke endlich zur Kenntnis nehmen „und nicht immer nur so tun, als ob Landrat Dr. Koch hier alles allein entscheiden können würde.“ Die Landtagsabgeordneten sollten besser in Wiesbaden auch dafür kämpfen, dass die notwendigen Finanzmittel bereitgestellt werden.

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