Die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Bad Hersfeld haben Silvia Schoenemann erneut mit großer Mehrheit zu ihrer Vorsitzenden gewählt. Die Rechtsanwältin führt den größten CDU-Stadtverband im Landkreis bereits seit 2012. Zu ihren Stellvertretern wurden Jan Saal und Lars Ullrich gewählt. Schatzmeisterin und Schriftführer bleiben Alexandra Weirich und Jonas Seitz. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Dr. Martin Schörner, Michael Mester, Gunter Grimm und Günter Exner. Exner wurde zudem zum Mitgliederbeauftragten bestellt.
In ihrem Bericht verwies Silvia Schoenemann unter anderem auf das diesjährige CDU-Sommerfest und gratulierte dem langjährigen Stadtverordneten Hartmut Ziehn zur Verleihung des Ehrenbriefes des Landes Hessen. Ziehn gehöre dem städtischen Gremium nicht nur seit bereits 42 Jahren an, sondern engagiere sich bereits seit über 5 Jahrzehnten in der Christlich Demokratischen Union. Dies verdiene größten Dank und höchsten Respekt. Im Stadtverband werde man sich im kommenden Jahr auf die Kommunalwahl 2021 vorbereiten. Die CDU sei personell bestens aufgestellt, um den Wählerinnen und Wählern ein engagiertes und kompetentes Team zu anzubieten, so Schoenemann. Fraktionsvorsitzender Andreas Rey berichtete umfänglich über die Arbeit der Fraktion und die derzeitige Situation in der Bad Hersfelder Stadtpolitik. Aktuellstes Thema sei der Haushalt 2020. Die CDU werde im Januar über diesen und die durch die Fraktion einzubringenden Anträge beraten. Man freue sich, dass es trotz der geringen finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten möglich sei, die Straßenbeiträge für Anlieger in der Kreisstadt abzuschaffen. Ausdrücklich lobte Rey außerdem die erfolgreiche Arbeit der CDU-Stadträte Gunter Grimm und Günter Exner. Insbesondere zum Gelingen des Hessentages habe Grimm entscheidend beigetragen, so der Fraktionsvorsitzende. Thematisiert wurde in der Mitgliederversammlung auch die Diskussion um das diesjährige Defizit bei den Bad Hersfelder Festspielen. Die CDU stellte sich noch einmal entschieden hinter den Intendanten und die kaufmännische Leiterin. „Beide leisten herausragende Arbeit, die nicht nur der Stadt, sondern der gesamten Region zugute kommt. Es ist völlig unstrittig, dass Defizite künftig möglichst vermieden werden müssen. Um gemeinsame Wege zu finden, hat der Intendant auch bereits konstruktive Vorschläge gemacht. Wir lassen es aber nicht zu, dass Mitarbeiter der Stadt in öffentlichen Sitzungen, zwecks politischer Profilierung diskreditiert werden. Dies hat leider überregional ein schlechtes Licht auf die Festspiele geworfen.“, sagte Andreas Rey mit Blick auf die letzte Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.

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