Der hiesige CDU-Bundestagskandidat Wilhelm Gebhard besuchte jetzt gemeinsam mit den beiden Europaabgeordneten Prof. Dr. Sven Simon (Hessen) und Marion Walsmann (Thüringen) den Arbeitgeber Nr. 1 in der Region.

Die drei Politiker fuhren dabei in die Schachtanlage Hera bei Philippsthal ein. 650 Meter unter Tage bekam die Besuchergruppe einen authentischen Einblick in die Arbeit des Unternehmens K+S und in die tägliche Arbeit der Beschäftigten. Dabei war auch ein kurzer Austausch mit den Bergleuten unter Tage möglich. Mit 4500 Arbeitsplätzen ist K+S in der Region einer der größten Arbeitgeber. Die von K+S hergestellten Produkte und Leistungen sind für die Versorgung der Bevölkerung in den Bereichen Medizin, Pharma, Lebensmittelproduktion, Landwirtschaft und Futtermittel unverzichtbar. Die Politiker nutzten den Besuch auch für einen intensiven Gedankenaustausch mit der Werksleitung um Martin Ebeling, der Arbeitgebervertretung und einem Vertreter des Betriebsrats. Prof. Simon betonte, dass die Vorhaben des Green Deal nicht die Arbeitsplätze vor Ort gefährden dürften: „Dem Klimaschutz ist nicht geholfen, wenn wir statt heimisches Kali emissionsarm zu fördern, künftig klimaschädlich produziertes Kali aus Russland oder Belarus importieren." Dieser Aussage konnte Gebhard nur beipflichten. Dabei ging es neben der Frage um die Energieversorgung auch um die wichtige Zukunftsfrage der Entsorgung von Produktions- und Haldenabwässern. Gebhard interessiert diese Frage als Bürgermeister der Stadt Wanfried an der Werra sehr. „Ich habe den Eindruck, dass K+S diese Thematik mittlerweile sehr ernst nimmt und sich hier ein Bewusstseinswandel im öffentlichen Umgang mit dieser Frage eingestellt hat“, so Gebhard erfreut. Dem Betriebsratsmitglied Stefan Böck bot er an, gerne mal in den Werra-Meißner-Kreis zu kommen, um die Thematik offen und transparent vorzustellen und zu diskutieren. „Wir müssen es schaffen, die ökonomischen und ökologischen Interessen der Region in Einklang zu bringen, damit einerseits die wichtigen Arbeitsplätze erhalten werden und andererseits die ökologischen Interessen Berücksichtigung finden“, so Gebhard abschließend.

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